Auf in den Office-Test!

Dokumente mit LibreOffice zu erstellen ist genauso einfach wie mit Word. Outlook gibt es unter Linux leider keines, aber IceDove ist genau wie Thunderbird eine wunderbare Alternative wenn man kein Webmail nutzen möchte.

Office-Pi Office, Mails und Internet

LibreOffice statt Microsoft Office

Dieses Office Paket wird gleich bei der Installation mitgeliefert und enthält meiner Meinung nach durchaus gute und vor allem kostenlose Alternativen zu Word, Excel, Powerpoint und Access. Man kann natürlich auch die Online-Versionen von Microsoft oder Google verwenden wenn man keine Lust hat sich auf ein neues Produkt einzugewöhnen oder schon Dokumente auf der Cloud hat. Hier ist allerdings Vorsicht geboten. Meine Versuche online Musik zu hören und zugleich Dokumente am Onedrive zu bearbeiten schlugen fehl. Der Browser verkraftet das ganze nicht so gut und hängt sich vollkommen auf. Mir blieb in meinen Versuchen nichts anderes übrig, als den Pi vom Stromnetz zu nehmen und neu zu starten. Auch Musik in einer anderen Browsersession zu hören hat nicht funktioniert.

Abspielen von MP3s welche sich auf einem lokalen Speicher befinden ist hingegen kein Problem.

Mails

Zuerst hatte ich daran gedacht keinen Mailclient auf meinem Office-Pi zu installieren und rein via Webmail zu arbeiten. Aber ein Office-Test sollte so realitätsnah wie möglich erfolgen. Der Mailclient welcher bei der Installation mitgeliefert wird, ist allerdings nicht ganz nach meinem Geschmack.

Diesen habe ich wie folgt deinstalliert:

sudo apt-get purge –auro-remove claws-mail

und gegen IceDove, einer Raspberry-Variante des Thunderbird ausgetauscht.

sudo apt-get install icedove

Nach der Einrichtung des Mail-Accounts werden die Mails abgerufen. Dies dauert je nach Umfang der Mailbox und der Internetverbindung einige Zeit. Das Bearbeiten der Mails funktioniert im Anschluss sehr gut.

Musik

Arbeiten ohne Musik? Das geht bei mir nur in Ausnahmefällen. So habe ich, wie oben angesprochen auch das streamen von Musik getestet. Amazon Music verbraucht bei weitem mehr Ressourcen als die von mir getesteten Webradios. Wobei hier gilt Vorsicht walten zu lassen. Wie ich oben schon berichtet hatte, geht der Raspberry beim Bearbeiten von Dokumenten und Webstreaming zur gleichen Zeit schon an seine Grenzen. Lässt man die Musik von einem lokalen Medium abspielen sieht es bei weitem besser aus.

Während dessen habe ich auch die Temperatur der CPU überwacht. Sie blieb bei rund 60 Grad. Nachdem ich dann den kleinen Lüfter aufgedreht hatte, sank diese auf etwas über 40 Grad ab. Ich finde also ein Kühlkörper und ein zusätzlicher Lüfter erfüllen schon einen guten Zweck.

Weitere Beiträge der Blog-Serie

Wer von euch kennt oder hat einen Raspberry Pi? Für was verwendet ihr ihn? Ich bin von meinen beiden begeistert.

By | 2017-11-05T16:32:25+00:00 09.02.2017|Tags: , |0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar