Mein neues Filme- Serien- und Dokumonster.

Ärgerlich wenn man einen guten Fernseher hat, aber die Apps wie YouTube nach einigen Jahren nicht mehr unterstützt werden. Wegwerfen muss man ihn aber deshalb nicht.

LibreElec das Unterhaltungswunder

Meine Lösung: LibreElec auf dem Raspberry Pi

Diese coole Media-Suite gibt es frei zum Download für den Raspberry Pi und bietet die Möglichkeit viele Media- sowie Audio-Apps zu installieren. Auch Filme, Serien und Musik vom USB-Stick oder externen Festplatten lassen sich abspielen.
Um die für mich wichtigsten Features zuerst zu testen, habe ich mir das Image hier heruntergeladen (LibreElec Download) und auf eine SD-Karte entpackt. Die automatisch startende Installation geht relativ schnell und einfach. Medien sind dann noch keine Verfügbar, können aber mit „Hinzufügen“ relativ einfach eingelesen werden.
Näher möchte ich auf das hinzufügen und sortieren aber nicht eingehen, dazu gibt es genügend Infos im Netz.
Meine erste App sollte YouTube sein. Diese gibt es unter den Video-Add-Ons. Nach zweifacher Authentifizierung ist die App dann mit dem YouTube-Account verbunden. Weitere Erweiterungen wie das Dokumonster, N24 und andere lassen sich aus einer großen Auswahl per Mausklick installieren.

Externe Festplatte

Für Filme, Serien oder Musik kann man noch externe Festplatten einbinden. Da ich mein NAS bereinigt habe, sind diese auch schon auf einer externen Festplatte welche bislang direkt am Fernseher angeschlossen war. Diese konnte ich somit auch ins Case meines Raspberrys einbauen. Ein Vorteil ist, dass die Cover und Infos der Filme automatisch aus einer Filmdatenbank geladen werden. So weis man dann auch immer gleich um was es im Film, der Serie oder der Doku geht. Eine super Funktion.

Systeminfos auf einem Display anzeigen lassen

Nachdem LibreElec wirklich gut funktioniert und alles zur Verfügung stellt was ich benötige, wollte ich einige Infos wie CPU-Temperatur, Ram sowie auch den Netzwerktraffic auf einem 2×16 Zeichen Display anzeigen lassen.
Das Display mit 2×16 Zeichen (HD44780) fand ich in meinem Fundus im Keller. Ich verdrahtete das Ganze mit Hilfe eines Breadboards und suchte im Internet nach Lösungen für mein Script.
Ein kleines Problem stellte für mich die zuerst abgeschottete Umgebung des LibreElec da. Die GPIO-Ports werden standardmäßig nicht unterstützt. Die RPi.GPIO muss erst aus dem Repository nachinstalliert werden dass das Display funktioniert.
Meinen Scriptentwurf speicherte ich dann unter /storage/scripte/info.py. Via ssh lies es sich erfolgreich starten. Also noch schnell in die autostart.sh eintragen und System neustarten.

So sieht das Script dann aus

Das ist eine der ersten Script-Versionen nach dem Test. Mittlerweile habe ich den ein oder anderen Fehler korrigiert und neue Funktionen eingebaut.

Hast du einen Raspberry Pi zuhause? Ich bin von diesen Einplatinensystemen sehr begeistert.

By | 2017-11-05T14:42:31+00:00 30.09.2017|Tags: |0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar