Folterstuhl

Der Koffer war gepackt, die Strecke bei Google-Maps hinterlegt, Tomaten, Paprika, Kaffeepflanzen und co. gegossen. Es konnte losgehen.

Also lasset das Abenteuer beginnen

Die Fahrt nach Salzburg dauerte dank der Baustellen an den Tunneln und den Autobahnabschnitten etwas länger, aber gestaut hat es sich zum Glück nirgends. Ein kleiner Zwischenhalt zum Mittagessen in Gmunden musste jedoch sein. Ich hatte schon viel über diesen kleinen und beschaulichen Ort gehört, dort war ich aber noch nie. Vor allem die Straßenbahnlinie „G“ hat mich fasziniert. Diese schlängelt sich entgegen dem Auto-Verkehr durch die schmalen Gassen hinauf bis zum Bahnhof. Nichts desto trotz, ich musste weiter.

Die Villa Verde

Meine Bleibe in Salzburg war ganz leicht zu finden. Schon am Eingang merkt man, dass das Haus neu gebaut oder frisch renoviert ist. Der Zweite Blick fiel auf die schöne Außenanlage und den ruhigen Gastgarten. An der Rezeption wartete auch schon der Chef des Hauses und führte mich in den ersten Stock. Mein Zimmer sah aus wie neu. Gleich rechts stand ein Boxspringbett, in so einem hatte ich noch nie geschlafen. Rechts vorne der Kleiderkasten, daneben das Fenster mit Blick ins Grüne. Man hörte sogar das Rauschen des etwas entfernten Baches (nicht das der Salzach). Und das mitten in der Stadt. Das Bad, ebenfalls neu, sehr sauber, keine verfärbten Fugen bei den Fliesen oder ähnliches. Ich staunte nicht schlecht. Da hatte ich echt schon schlimmeres gesehen.

Ab in die City

Nach dem auspacken holte ich mir noch eine 72 Stunden Salzburg-Card (42€) an der Rezeption und machte mich auf den Weg ins Zentrum. Ein paar Minuten zu Fuß von der Villa entfernt liegt eine Bus-Station, ein paar Minuten weiter auch gleich das Zentrum Salzburgs. Ob man dann 10 Minuten auf den Bus wartet oder gleich zu Fuß geht bleibt einem selbst überlassen.

Ich entschied mich am ersten Tag für den Fußweg durch den Mönchsberg. Angenehm kühl, auch wenn es in der Mitte des Tunnels dann etwas nach den öffentlichen WC-Anlagen riecht. Man hält es durch.

Durch den Besitz der Salzburg-Card konnte ich mich an der Festungsbahn an den anstehenden Touristen vorbeischleichen, die Card an den Scanner halten und die Bahn betreten. Die Fahrt mit dem Lift bzw. Der Festungsbahn ist im Preis der Salzburg-Card nämlich inkludiert.

Was gibt es auf der Burg alles zu sehen?

Neben dem groß angelegten Festungsareal gibt es noch eine Ausstellung zur Burg mit Infos zur Entstehung und Besiedelung Salzburgs, eine Folterkammer, den Burgturm usw zu sehen. Die ein oder andere Stunde sollte man da schon einplanen.
Da an diesem Abend ein EM Spiel lief, begab ich mich noch auf ein Bier und eine Leberkäsesemmel in einen Gastgarten zum Public Viewing.

Was meint ihr zur Salzburger Festung? Ein Besuch ist doch Pflicht oder?

By | 2017-11-05T15:45:55+00:00 30.06.2016|Tags: , , |0 Kommentare

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