2 Tage Linz

Planung, Buchung, Anreise

Vor ein paar Wochen wurde ich auf ein Instagram-Posting eines kleinen Kaffee´s in Linz, genannt „Die Brüher“ aufmerksam. Ich las mir weitere Postings durch, folgte Ihnen auf Instagram und beschloss im Urlaub einen kurzen Abstecher nach Linz zu machen. Da ich zu dem geplanten Zeitraum aber alleine reisen würde, war mir auch klar dass ich nicht mit dem Auto fahren, und sogleich dem Westbus einem Test unterziehen wollte.

Der Westbus bedient die Strecke Graz Linz täglich und das um 22€ pro Strecke, pro Person. Fahrtzeit: 2h 40min. Sprit, Maut und Parkplatz für mein Auto waren definitiv teurer als die 44€ für das Bus-Ticket welches ich dann auch online buchte.

Auf trivago suchte ich dann nach dem passenden Hotel und fand das „Goldener Adler„. Es, was ich herausgefunden habe, mit rund 70€ inkl. Frühstücksbuffet eines der billigeren Hotels in Linz. Privatunterkunft, eine Pension oder Jugendherberge kamen nicht in Frage.

Der 1. Tag

Am Dienstag um 9 Uhr ging es mit dem Westbus am Hauptbahnhof Graz los in Richtung Linz. Die Fahrt verlief ruhig und ohne Störungen. Kurz vor zwölf erreichte der Bus planmäßig den Hauptbahnhof in Linz.
Zum Bus: An Bord gibt es kostenloses WLAN und an fast allen Sitzplätzen (auch oben im Doppelstockbus) Steckdosen um z.B.: sein Smartphone oder Tablet zu laden.

Der erste Weg in Linz ging dann ins Hotel um das Gepäck zu verstauen. Das Hotel sowie auch das Zimmer und Bad machten einen ordentlichen und gepflegten Eindruck. Daran sollte sich auch nichts ändern.

Nach einem kurzen Mittagssnack machte ich mich auf den Weg.

Kaffee

Kaffee „Die Brüher“ © www.martins-web.at

Das Lokal „Die Brüher“, liegt in unmittelbarer Nähe des Linzer Hauptplatzes, direkt neben dem ARS Electronica und mit zwei Haltestellen vor der Haustüre auch mit den Öffis sehr gut erreichbar. Es handelt sich um ein kleines, modern eingerichtetes Kaffee. Ein paar Sitzplätze draußen, ein paar im Lokal. Die Kaffee-Karte an der Wand ist überschaubar. Jedoch geht es hier nicht um ein möglichst großes Angebot und eine Massenabfertigung, sondern hier wird die Kaffeekultur richtig gelebt. Die richtige Menge Kaffee, die Wassertemperatur, der passende Druck und die Zeit spielen eine große Rolle bei der Zubereitung des perfekten Espresso, Cappuccino und co. Das schmeckt man auch.

Nach diesem Kaffee wollte ich mich gemütlich auf einem Schiff ausruhen. Zum Wandern oder einer Stadterkundung waren die Temperaturen einfach zu hoch. Gut 1,5 std bei traumhaftem Wetter an Deck eines Schiffes unter Sonnenschirmen mit einem Drink in der Hand. Herrlich!

Um gut 18 Uhr wurde es etwas schattiger, ich kaufte eine 24 Stunden Erlebnis Karte Linz (24 Stunden ÖNV + Fahrt auf den Pöstlingberg) und begab mich mittels der Pöstlingbergbahn vom Hauptplatz auf den Berg. Die Pöstlingbergbahn ist eine Besonderheit. Sie ist eine Straßenbahn die nur mit Hilfe der Reibung den Berg hochfährt. 20min dauert die Fahrt. Oben angekommen, machte ich mich auf zu einem kleinen Rundgang durch den Wald, zur Basilika und einem Abstecher ins Restaurant am Berg. Danach ging es noch ins Hotel und anschließend zum Hauptplatz ein Eis essen.

Der 2. Tag in Linz

Nach einer angenehmen Nacht im Hotel freute ich mich schon auf das Frühstücksbuffet. Es sollte mich nicht enttäuschen. Das erste Highlight des Tages sollte dann ein Besuch bei der Voest Alpine Stahlwelt werden. Zusätzlich hatte ich noch die Chance bei einer kleinen Werksführung teilzunehmen.

Haribo Shop

Haribo Shop © www.martins-web.at

Nach der Führung entdeckte ich im Foyer der Voest Alpine Stahlwelt einen Flyer zum Haribo Shop in Linz inkl. Werksverkauf. Auch wenn die Zeit bis zur Abfahrt schon etwas knapp wurde, immerhin war ich über zwei Stunden bei Voest Alpine, ich musste dort hin. Die Fahrtzeit betrug rund 15min.

Ich muss zugeben, ich war überrascht. Mit so einem riesigen Angebot hätte ich nicht gerechnet. Ein paar Päckchen habe ich mir dann mitgenommen.

Da ich dann wesentlich schneller zurück in der Stadt war als geplant, stattete ich den Brühern noch einen Besuch ab. Diesmal konnte ich sogar persönlich mit den beiden Geschäftsführern sprechen.

Auf dem Weg zum Bahnhof kehrte ich noch kurz bei Tasty Donuts ein, kaufte ein paar edle Stücke und dann ging es zurück zum Westbus. Die Heimfahrt verlief auch wie die Hinfahrt problemlos und ganz entspannend.

Fazit: Ein Kurzbesuch in Linz, noch dazu ohne selbst fahren zu müssen kann ich jedem empfehlen.

By | 2017-11-05T15:55:22+00:00 14.08.2015|Tags: , |2 Comments

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