Mangopflänzchen

Ich hatte schon immer etwas für exotische Pflanzen übrig und da ich es voriges Jahr geschafft hatte aus einem Mangokern einen kleinen Mangobaum zu ziehen, diese den Winter allerdings nicht überlebt hat, habe ich mich im Internet schlau gemacht und einen neuen Versuch gewagt. Natürlich in der Hoffnung dass der wachsende Mangobaum eher den Sommer als den Winter übersteht. Mittlerweile ist ein kleiner Keimling zu sehen. Der Stängel ist schön braun gefärbt und die ersten grünen Blätter lassen sich blicken. Die nächsten Wochen und Monate heißt es nun gut aufpassen. Diesmal werden mir Staubmilben den Spaß nicht verderben. Mit Rapsöl einsprühen verträgt der kleine Exot nämlich garnicht.

Was benötige ich für einen eigenen Mangobaum?

Eine reife Mango (sollte außen schon rot sein), einen Topf mit Anzuchterde (damit habe ich persönlich die beste Erfahrung gemacht), Wasser und viel Geduld. Es kann einige Zeit dauern bis sich der Keimling an der Oberfläche blicken lässt.

Die ersten Schritte

Das Fruchtfleisch der Mango kann man natürlich essen. Den Kern vorsichtig vom schmalen Ende aus mit einem Messer öffnen. Besser ist es wenn sich der Kern schon alleine geöffnet hat. Vorsicht, der eigentliche Kern hat eine Verbindung zur harten Schale des Kerns. Hat man die Schale geknackt, den weichen Kern herausnehmen, von der braunen Haut befreien und ca. 3cm tief liegend mit Anzuchterde bedecken. Der Topf sollte von Grund auf schon so gewählt werden dass dieser ausreichend Tief (Rosentopf) und auch so Groß ist dass der Mangobaum die ersten beiden Jahre in diesem Zopf verbleiben kann. Anschließend das Gefäß an einen warmen Ort stellen und abwarten.
HINWEIS: Ist der Kern bereits schwarz entwickelt sich kein Mangobaum mehr daraus.

Welche Anleitungen habe ich zur Hilfe genommen:

Link zu kuebelpflanzeninfo.de

2017-11-05T16:49:18+00:00 23.03.2014|

Die Kommentarfunktion wurde geschlossen.