Tomaten dürften eigentlich nicht fehlen.

Sie schmecken lecker, man kann Sie frisch von der Pflanze essen, zum Salat oder in leckere Gerichte verwandeln. Aber ich hatte in den letzten Jahren mit der Tomatenzucht einfach kein Glück.

Tomaten

Bald geht es wieder los.

Die Tage werden bereits immer etwas länger und es wird nicht mehr lange dauern bis die neue Anzuchtsaison startet. Die ersten Gedanken an was ich dieses Jahr alles säen werde habe ich mir bereits gemacht.

Radieschen, Salat und Kräuter sind sicher wieder dabei. Erdbeeren sowie Schnittlauch, Petersilie und Zitronenverbene habe ich noch aus den letzten Jahren am Balkon.

 

Tomaten: ja/nein?

Ich bin mir einfach nicht sicher. Wenn ich daran denke wie viel Arbeit man an die Anzucht der Pflanzen ab Februar oder März steckt. Man kauft die Erde, setzt die Samen rein, gießt, schaut den kleinen Keimlingen beim Wachsen zu, topft sie um, wartet bis nach den Eisheiligen um sie an die warmen Temperaturen auf dem Balkon zu gewöhnen, topft sie noch einmal um, um dann mitansehen zu müssen wie die Unwetter die Pflanzen dahin raffen. Trotz großzügig überdachten Balkon.

Bedingt durch die verrückten Wetterkapriolen der letzten Jahre sind mir meine Pflanzen meist schon recht früh krank geworden und sind nicht mal richtig zum Blühen gekommen, der Sturm hat sie trotz festbinden abgeknickt, die Pflanzen sind regelrecht abgesoffen,… ich könnte so weitermachen.

Letztes Jahr habe ich die Tomaten sogar nur mehr in Töpfe gesetzt um sie vor den heftigen Gewittern rechtzeitig in die Wohnung holen zu können. Leider konnte ich sie nicht vor jedem retten. Zwischendurch dachte ich sogar über ein Glashaus für den Balkon nach. Im Endeffekt aber zu teuer für den Ertrag.

Auch wenn es mir sehr schwer fällt, ich werde es dieses Jahr ohne Tomaten probieren.

Was werdet ihr dieses Jahr säen? Hattet ihr die letzten Jahre Glück mit den Tomaten?

By | 2017-11-05T15:43:51+00:00 04.02.2017|Tags: , , |1 Kommentar

Ein Kommentar

  1. Gwen 19. März 2017 at 9:04 - Reply

    Doch. Ich kann mich über meine Tomaten nicht beschweren.
    Ich kaufe allerdings im Mai kleine, vorgezogene Pflanzen in einer sehr guten Gärtnerei. Und ausschließlich Cocktail-Tomaten, die großen werden nix im Topf (bei mir).
    Mein Balkon ist nicht überdacht und bekommt die volle Wetterfront ab. Deshalb muss ich nicht nur die Tomaten selbst festbinden, sondern auch die Stäbe, an denen sie angebunden sind.
    Ich geize aus und lasse vergleichsweise wenig Grün stehen, dadurch können die Pflanzen schneller trocknen.
    Mit Samen habe ich bisher nicht viel Erfahrung. Einmal habe ich gelbe Johannisbeertomaten daraus gezogen, die waren unglaublich ertragreich und sehr robust. Dieses Jahr hab ich sie wieder ausgesät und bin gespannt, obs wieder so gut wird wie beim ersten Mal.
    Grüße
    Gwen

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